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Nach einer längeren Pause hat die Schützenbruderschaft Sankt Sebastianus Hangelar wieder einen Ausflug für die Mitglieder organisiert.
Neben den hervorragenden schießsportlichen Ergebnissen, bei denen das Sahnehäubchen (mal wieder) von Albert Melzer in Form des Sieges bei den Bundesmeisterschaften mit der Luftpistole geliefert wurde, darf die Vereinsarbeit nicht zu kurz kommen. Hierbei wird grundsätzlich Wert darauf gelegt, dass das Angebot für alle Altersklassen geeignet ist. In 2017 ist dies hervorragend gelungen, so dass knapp 50 Teilnehmer einen unvergesslichen Tag erlebten.

Bei wunderschönem Spätsommer oder Frühherbstwetter, startete die fröhliche Mannschaft im komfortablen Reisebus von Hangelar zunächst nach Remagen. Dort stand als erster Punkt auf der Eventliste: Besichtigung der Straußenfarm. Die Erwartungen wurden bei weitem übertroffen! In einer ca 90 Minütigen Rundfahrt mit dem Straußenexpress, brachte der Sohn des Hauses alles Wissenswerte an die Gäste weiter. Dies in einer so unterhaltsamen Art und Weise, dass die Fahrt wie im Flug verging. Weiter ging die Tour zum Laacher See. Hier bestand für die Teilnehmer die Möglichkeit zur Besichtigung der Abtei Maria Laach und des Klostergartens, einfach am Ufer des Sees zu relaxen oder sich halbsportlich zu betätigen und den See entlang wandern. Die Berichte der Wanderer divergieren von „interessante Kurzwanderung“ bis „das war ja fast ein Halbmarathon“ – aber Alle hatten Spaß. Nach diesem Programmpunkt, bei dem jeder selbst entscheiden konnte, was er oder sie tut oder lässt, ging es weiter zur Vulkan Brauerei nach Mendig.
Begrüßt wurde die Mannschaft mit einem Warm Up Bier und dann hatten die „Mobilen, mit sportlichem Ehrgeiz“ die Möglichkeit, die historischen Felsenkeller zu besichtigen. Interessant ist allein schon die Erfahrung, was eigentlich lächerliche 30 Höhenmeter bedeuten, wenn es über eine sehr enge und steile Treppe bergab geht. Spätestens jetzt wurde jedem klar: „Oh, da müssen wir ja auch wieder hinauf!“. Die Führung selber war hochinteressant und gab einen guten Einblick in die kaum vorstellbaren Arbeitsbedingungen der Leyer (Bergleute die Basalt abgebaut haben um Material für Mühlsteine zu gewinnen), die bis um 1900 in den Höhlen das Leben bestimmten und auch Einblicke in die jüngere Vergangenheit der Braukunst in den durch den Basaltabbau entstandenen Hallen. Die Temperaturen von 4°C waren ideal um Bier zu brauen und so kam es, dass in der Blütezeit 28 Brauereien in den Gewölben um die Wette brauten, während nebenan die Leyer weitere Hohlräume durch Basaltabbau schufen. Mit der Erfindung der Kühlmaschine durch Linde Ende des 19 Jhd, zogen sich die Brauereien aus den Kellern zurück und Mitte der 1960-er Jahre hörte auch die letzte Brauerei auf. Nach dieser beeindruckenden Präsentation von Naturgewalten (Vulkanausbruch), menschliche Arbeitskraft und einem Blick hinter die Kulissen früheren Brauens, ging es die 153 Stufen wieder Richtung Tageslicht. Hier wartete die Brauereigaststätte mit einem hervorragenden Angebot von Speisen und Getränken auf die Schützen und so klang ein wunderschöner Tag bei guten Gesprächen, leckerem Essen und frischem Bier aus, bevor der Bus alle wieder sicher nach Hangelar brachte.

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